A l l e r g i e
Das
Wort Allergie stammt aus dem griechischen und bedeutet ‘anders
reagieren’
Unter
einer Allergie versteht man eine sogenannte ‘überschiessende
Reaktion’ des Immunsystems gegenüber, in der Regel,
körperfremden Proteinen (Allergene genannt).
Als
überschiessend bezeichnet man die Reaktion deshalb, weil diese
Allergene für unseren
Körper
eigentlich ungefährlich sind, das Immunsystem sie also nicht
bekämpfen müsste.
Wir
haben es also mit einer Überreaktion unserer körpereigenen
Abwehr zu tun!
Eine
Besonderheit hierbei stellen die sogenannten ‘Autoimmunerkrankungen’
dar, bei denen sich das Immunsystem gegen die Zellen des eigenen
Körpers wendet und diese als Allergene betrachtet!
Im
Bereich der Nahrungsmittel muss man von den Nahrungsmittel-Allergien
die Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten bzw.
Lebensmittelunverträglichkeiten unterscheiden! Hier handelt es
sich um immunologische Reaktionen auf unvollständig verdaute
und/oder verstoffwechselte Nahrung (z.B. Leaky-Gut-Syndrom) und/oder
Enzymdefekte, die eine Verdauung und Resorbtion (Aufnahme) der
Nahrung ganz oder teilweise verhindern (z.B. Zöliakie /
Sprue)
Wogegen
kann man allergisch sein? Nun, in der Allergologie gilt der Satz:
Es
gibt nichts was es nicht gibt
In der ganzheitlich orientierten Naturheilpraxis behandeln grundsätzlich den Menschen in seiner Gesamtheit. Aus diesem Grunde wird auch nicht nach einzelnen Allergenen gefahndet. Vielmehr kommen hier sogenannte ‘Regulations-’ und Konstitutions-Therapien zum Einsatz.
Die bekanntesten Therapien sind die Homöopathie und die Akupunktur welche individuell auf den Patienten abgestimmt werden.
Eine der bekanntesten und auch erfolgreichsten dieser Therapien ist die Eigenbluttherapie
Diese
hat nicht nur den Vorteil einer unspezifischen ‘Reiz’-
oder ‘Umstimmungstherapie’ im naturheilkundlichen
Sinne, sondern macht sich ebenfalls den Umstand zu Nutze, dass alle
Allergene, auf die das Immunsystem reagiert, regelmässig auch im
Blut bereits vorhanden sind, so dass, je nachdem welches Eigenblut -
Verfahren eingesetzt wird, auch eine ‘Hyposensibilisierung’ im
homöophatischen Sinne stattfinden kann. Darüber hinaus
können auch keine Allergene ‘übersehen’ werden,
wie es bei konventionellen
Allergie-Tests
durchaus der Fall sein kann.
Eine
weitere erfolgreiche Möglichkeit zur Behandlung insbesondere des
Heuschnupfens ist die Injektion von naturheilkundlichen Medikamenten
in bestimmte Akupunkturpunkte, die sogenannte homöosiniatrische
Behandlung, sowie die mikrobiologische Therapie welche beide oftmals
nach lediglich 2 Behandlungen einen nachhaltigen Therapieeffekt
erzielen können.
Ziel muss immer sein, eine individuelle Therapie für den Patienten anzusetzen und nicht nur die Symptome zu bekämpfen! Ist die richtige Therapie gefunden, verschwinden auch die Symptome......nachhaltig!